Botschafterinnen und Botschafter Mittel- und Südamerikas zu Gast in der Staatsbibliothek

Von der Einzigartigkeit der Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts machten sich am 20. Januar 2015 Botschafterinnen und Botschafter sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Botschaften Argentiniens, Boliviens, Chiles, Costa Ricas, Ecuadors, Guatemalas, Kubas, Nicaraguas, Panamas, Paraguays, Portugals und Uruguays selbst ein Bild. Sie folgten damit der Einladung von Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der SBB – PK, und Dr. Barbara Göbel, Direktorin des Ibero-Amerikanischen Instituts – Preußischer Kulturbesitz. Anhand der Originale der Amerikanischen Reisetagebücher führte Dr. Jutta Weber, Stellvertretende Leiterin der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek in die Entstehungsgeschichte der neun in Schweinsleder gebundenen Bände und ihre Bedeutung für das gesamte Schaffen Alexander von Humboldts ein. Zeitlebens griff der Gelehrte immer wieder auf sie zurück und ergänzte sie durch neue Erkenntnisse.

Auf großes Interesse stieß die Präsentation der Digitalisate der Reisetagebücher auf der Internetseite des BMBF-Projekts „Alexander von Humboldts Amerikanischen Reisetagebücher“. Begrüßt wurde die für die Zukunft geplante Übersetzung der Projektwebseite humboldt.staatsbibliothek-berlin.de auch ins Spanische. Aufgrund des außerordentlichen Ansehens Humboldts und der bedeutenden Humboldtforschung in diesen Ländern darf davon ausgegangen werden, dass die Rezeption dieses unikalen Bestands in Mittel- und Südamerika durch das geplante Angebot erheblich gesteigert werden kann.